Über diesen Blog

 Wer schreibt hier eigentlich?

Mein Name ist Desiree und ich erblickte im Jahre 1988 am schönen Bodensee das Licht der Welt. Jetzt wohne ich zusammen mit meinem Mann und zwei Blaugenick-Sperlingspapageien im Schwabenländle.

Warum Sperlingspapageien?

Viele Jahre mussten vergehen, bis wir, mein Mann und ich, auf die „süßen“ kleinen Sperlingspapageien aufmerksam wurden.

Aber der Reihe nach: In Mannheim, wo wir einige Jahre gewohnt haben, machen schon seit ein einiger Zeit mittelgroße grüne Papageien die Gegend unsicher, versammeln sich in großer Zahl auf Bäumen und machen das, was Papageien (neben Fressen und Schlafen 😉 ) am besten können: Schreien. Nicht unangenehm aber doch sehr laut und sehr exotisch. Nach kurzer Recherche war auch klar, welche Vogel- bzw. Papageienart diese exotischen Laute verursacht: Halsbandsittiche! Nachdem wir dann auch gemerkt haben, dass die sich nicht so leicht einfangen lassen (Scherz!) und andere Haustiere als Vögel aufgrund diverser Tierhaarallergien für uns nicht in Frage kommen, haben wir weiterrecherchiert und sind irgendwann auf Katharinasittiche gestoßen, die uns aufgrund der Größe und der relativ leisen Stimme zusagten. Leider fanden wir keinen Züchter oder Abgabetiere in der Nähe, sodass wir weiterrecherchierten und irgendwann auf Sperlingspapageien gestoßen sind. Nach intensiver Recherche dem Anschauen diverser YouTube-Videos war es um uns geschehen und da wir über Kleinanzeigen auch einige Züchter in der Nähe fanden, stand dem Familienzuwachs fast nichts mehr im Wege.

Nachdem ein Termin mit einem Züchter vereinbart war, gingen wir in die nächste Zoohandlung und versuchten einen Vogelkäfig zu finden, der die Mindestgröße für ein Sperlingspapageien-Pärchen hat (100 cm Breite, 50 cm Höhe und 50 cm Tiefe). Wir fanden aber keinen und mussten uns zunächst leider mit einem etwas kleinerem Modell begnügen. Dann besorgen wir noch ein bisschen Spielzeug (nur Holz, kein Plastik!), Stangen und Bodenbelag (Holzgranulat oder Sand), um den Käfig einzurichten.

Beim ersten Züchter stellten wir leider fest, dass die Tiere dort aus reiner Profitgier gezüchtet wurden. Getrennt nach Geschlecht und in viel zu kleinen Käfigen fristeten die armen Tiere dort ihr Dasein im Wohnzimmer. Der Oberhammer: Bei den Männchen lag ein Toter auf dem Käfigboden – zum Bedauern des Züchters der teuerste. Entsetzt haben wir schnell das Weite gesucht. Sowas kann und darf man nicht unterstützen, auch wenn es einem tierisch wehtut und man am liebsten den ganzen Bestand aufkaufen würde. Heute würde ich das auch jedem Fall dem Veterinärsamt melden, damals waren wir leider einfach nur entsetzt 🙁

Beim nächsten Züchter hatten wir dann aber Glück und konnten endlich mit zwei süßen, kleinen grünen Blaugenick-Sperlingspapageien, die wir Wilma und Freddy (Feuerstein 😉 ) genannt haben nach Hause fahren.

Tipp: Direkt nach dem Erwerb beim vogelkundigen(!) Tierarzt (vkTA) einen Eingangscheck machen! Kostet zwar etwas, spart aber im Nachhinein viel Ärger… Es stellte sich nämlich nach ein paar Monaten heraus, dass die beiden Spulwürmer haben. Zum Glück konnte Freddy, den es schlimmer erwischt hatte, in allerletzter Minute gerettet werden.

Warum dieser Blog?

Dieser Blog richtet sich hauptsächlich an Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich Sperlingspapageien anzuschaffen (bitte immer nur als blutsfremdes Pärchen oder bei sehr viel Platz auch als Schwarm (ab drei Paare)) bzw. an Menschen, die seit kurzem Besitzer von Sperlingspapageien sind und noch viele Fragen zur Haltung, zum Verhalten, zum Käfig und zur Käfiggestaltung, zum Futter usw. haben.

An dieser Stelle möchte ich außerdem darauf hinweisen, dass sämtlich Informationen auf diesem Blog nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt wurden und auf meinen persönlichen Erfahrungen beruhen.
Bei ernsthaften Problemen und Schwierigkeiten rate ich daher jedem Vogelhalter so schnell wie möglich einen vogelkundigen (!) Tierarzt aufzusuchen, da nur dieser eine Diagnose erstellen und entsprechende Therapien verordnen kann. Warum ein Vogelkundiger Tierarzt? Vögel haben eine ganz andere Anatomie als Säugetiere. Tierärzte benötigen deshalb eine spezielle Zusatzausbildung, um sich mit den körperlichen Gegebenheiten (z. B. Gritmagen) auszukennen und Vögel richtig behandeln zu können.

 

sperlingspapageien
Wilma und Freddy (Blaugenick-Sperlingspapageien) kuscheln nach dem Baden